Autonomiephase - Was bedeutet "Trotzen" ?

Die Autonomiephase – leider immer noch besser bekannt als „Trotzphase“ ist für Kinder und Eltern eine anstrengende Zeit.

Wer kennt sie nicht, diese Sätze
„Ach, der muss sich nur richtig ausbocken!“
„So ein Trotzkopf.“
„Wenn sie nicht bekommt, was sie will, bockt sie ordentlich rum!“
„Na, da möchte der kleine Tyrann seinen Willen durchsetzen!“

Entweder aus dem eigenen Sprachgebrauch, aus dem sozialen Umfeld, oder auch an der Kasse – gehört haben wir diese Sätze alle schon einmal. Und zwar meistens dann, wenn das Kind seinen Unmut über eine Situation kundtut.

Aber was genau passiert da?
„Trotzen“ ist kein Fehlverhalten! Das müssen wir als Eltern verstehen. Über viele Jahrzehnte hinweg haben wir eine völlig falsche Perspektive auf das vermeintliche Trotzverhalten von Kindern vermittelt bekommen. Denn es ist keineswegs ein Fehlverhalten, sondern ein wichtiger und notwendiger Entwicklungsschritt des Kindes.

Ich möchte dich einladen, eine Perspektive einzunehmen, die dir hilft dein Kind besser zu verstehen und reflektierter und bedürfnisorientiert die Autonomiephase zu begleiten.

Im Workshop sprechen wir über die seelische Entwicklung der prägenden Autonomiephase, über mögliche Lösungsansätze, die den Alltag einfacher gestalten und auch darüber, was das alles mit der Gehirnentwicklung zu tun hat.

„Kinder haben kein Trotzalter. Es ist eine natürliche Entwicklung, dass sich das zwei-bis dreijährige Kind aus der kompletten Abhängigkeit von den Eltern zu einem teilweise unabhängigen Individuum entwickelt. Diese Entwicklung wiederholt sich in der Pubertät. In diesem Alter brauchen Kinder Eltern, die sie wertschätzen und anleiten.“                                                                                                                                                                                                                                                                       Jesper Juul

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