Trotzphase

Autonomiephase - Was bedeutet „Trotzen“?

Die Autonomiephase – leider immer noch besser bekannt als „Trotzphase“ ist für Kinder und Eltern eine anstrengende Zeit.

Wer kennt sie nicht, diese Sätze?!
„Ach, der muss sich nur richtig ausbocken!“
„So ein Trotzkopf.“
„Wenn sie nicht bekommt, was sie will, bockt sie ordentlich rum!“
„Na, da möchte der kleine Tyrann seinen Willen durchsetzen!“

Entweder aus dem eigenen Sprachgebrauch, aus dem sozialen Umfeld, oder auch an der Kasse – gehört haben wir diese Sätze alle schon einmal. Und zwar meistens dann, wenn das Kind seinen Unmut über eine Situation kundtut.

Je mehr Druck ich aufbaue, umso mehr Widerstand erzeuge ich.
Jesper Juul

Aber was genau passiert da?  „Trotzen“ ist kein Fehlverhalten! Das müssen wir als Eltern verstehen. Über viele Jahrzehnte hinweg haben wir eine völlig falsche Perspektive auf das vermeintliche Trotzverhalten von Kindern vermittelt bekommen. Denn es ist keineswegs ein Fehlverhalten, sondern ein wichtiger und notwendiger Entwicklungsschritt des Kindes. Ich möchte dich einladen, eine Perspektive einzunehmen, die dir hilft dein Kind besser zu verstehen und reflektierter und bedürfnisorientiert die Autonomiephase zu begleiten.

Der Kurs „Trotzphase“

Wir sprechen über die seelische Entwicklung der prägenden Autonomiephase, über mögliche bindungsorienierte Lösungsansätze, die den Alltag einfacher gestalten und auch darüber, was das alles mit der Gehirnentwicklung zu tun hat. Verstehen wir ein Verhalten eines Kindes, macht es viele Situationen leichter. Auch spannend zu wissen ist, was das Verhalten deines Kindes mit dir macht und warum es möglicherweise auch bei dir ein Sturm der Gefühle auslöst.

Der Kurs und Termine

Die 2 Kursstunden beinhalten elementares Wissen über die Autonomiephase, welches zeitgemäß und bindungs- und beziehungsfördernd ist.